Penang: Walking the Love Lane

Da unten versteckt sich die Lebuh Love

Der Straßenname hatte uns schon im Sommer 1979 amüsiert, als wir von der Anlegestelle der Fähren aus Butterworth auf der Suche nach einer günstigen Bleibe waren (Lonely Planet war damals erst ein paar Jahre alt).

Fähre von Butterworth nach George Town, August 1979

Noch immer sind die Love Lane, und die Lebuh Chulia das Zentrum von Chinatown in George Town. Mittlerweile aber haben sich beide Straßen als Kneipenviertel neu ausgerichtet. 1979 wohnten wir hier im Pin Seng Hotel, am südlichen Ende der Love Lane.

Angesichts des rapiden Wandels wirkt es wie ein Wunder, dass es diese einstige Backpacker-Absteige heute noch gibt.

Ansonsten konnte ich nichts wieder erkennen: Weder den Barber Shop von Bruno (mein zweiter Vorname), noch die vielen Orte mit dem Tiger (im Glas natürlich) oder Pizzas aus dem Holzofen.

Vormittags sind die Straßen leer, die Inhaber von Cafes und Bars suchen verzweifelt nach Gästen fürs Frühstück. Dafür kann man in Ruhe von den „Bürgersteigen“ – mehr Steigen als bürgerfreundlich – die Fassaden betrachten, zum Teil restauriert, zum Teil harren die Shop Houses neuer Nutzungen (noch ’ne Bar gefällig?).

Ganz sicher wird es hier abends erst lebendig und vielleicht fällt ja doch so mancher in Love mit der Love Lane – es sei denn, die Bar ist zugemauert.


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