Ortsnamen? Schall & Rauch!

Topographische Namen sind die Essenz von Karten und Atlanten. Und sie sind oft ein Politikum. So sind die Ortsnamen in Südasien aus britischen Verballhornungen entstanden, z.B. heißt die Hafenstadt Chittagong in Bengalisch Chattogram. Aber auch das ist nur eine Transliteration, wie ein Zitat dazu aus dem engl. Wikipedia-Artikel belegt: Chittagong (/ˈtʃɪtəɡɒŋ/ CHIT-ə-gong), [7] officially Chattogram[8] (Bengali: চট্টগ্রাম, romanizedCôṭṭôgrām, IPA: [ˈt͡ʃɔʈːoɡram] , traditionally Bengali: চাটগাঁও, romanizedCāṭgão; Chittagonian: চিটাং, romanized: Sitang), is the second-largest city in Bangladesh …“

Als Geograph und langjähriger Mitarbeiter eines Verlages, der den führenden deutschen Schulatlas herausgibt, bin ich da besonders sensibilisiert. Umso mehr erstaunt oder sogar belustigt mich, wie ein Mann, der möglicherweise nicht einmal die Straße von Hormuz kannte, per Dekret Namen in seinem Land umbennen lässt. Und Google Maps beugt sich artig: je nach VPN-Adresse ändern sich die Namen des Golfs von Mexiko oder Lake Ontario (siehe Titelbild; Quelle pexels.com).

Oh Mann, Sundar. Du ruinierst noch das Ansehen der Firma.


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