Ein Roboter in meinem Netzwerk?

Ich habe mir angewohnt, beim Internet-Surfen außer Haus immer ein VPN einzuschalten. Aber das Virtual Private Network hat unerwartete Nebenwirkungen, wenn ich über den Feuerfuchs meine Lieblingszeitung erreichen will. Es erscheint folgende Meldung:

Das zwingt natürlich zu einigen existentiellen Fragen:

Möglichkeit 1: Von meiner übermenschlichen Geschwindigkeit wusste ich bislang nichts, aber Wow! Es muss ein Klon von mir im Netz unterwegs sein. Dass wir tatsächlich mit irrer Geschwindigkeit durchs Netz rasen, wenn wir einen Server in New York aufrufen – wer denkt schon beim Tippen auf dem Keyboard daran.

Möglichkeit 2: Die Schrift von der Insel Java funktioniert nicht? Das kann daran liegen, dass ich nur lateinische Buchstaben verstehe, so gern ich Telugu, Farsi oder – nun ja – Java verstehen würde. Sorry, liebes VPN – that’s life.

Möglichkeit 3: Stimmt. Als ich gerade aus Malaysia kommend auf den Server eines Nachrichtenmagazins nach Hamburg fliege, überholt mich ein Roboter. Er sieht ganz nett aus, aber als ich grüße und frage „Na, auch Richtung kaltes Deutschland unterwegs?“ spukt er furchterregend rote Lichtsignale aus. Okay, okay, beschwichtige ich. Ich klicke auf „Weiter mit Werbung“ und nehme die Anzeige für Bauchfett-Absaugen bei den Weltnachrichten in Kauf.

Also, kein Grund stutzig zu werden. Nicht alles zwischen Festplatte und RAM, zwischen Prozessor und Server kann erklärt werden. Es gibt noch Geheimnisse im Metaversum. Nennt man das nicht Metaphysik?


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2 Gedanken zu “Ein Roboter in meinem Netzwerk?

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