Letzte Woche verbrachte ich einige Tage in Brügge, einer der schönsten Städte Belgiens. Schon bei der Ankunft fiel die ruhige Atmosphäre auf: Kopfsteinpflaster, schmale Gassen und die zahlreichen Kanäle verleihen der Stadt einen beinahe märchenhaften Charakter.
Tagsüber ließ sich die Altstadt hervorragend zu Fuß erkunden. Besonders beeindruckend waren die historischen Gebäude rund um den Marktplatz. Von einem Café aus konnte man das geschäftige Treiben beobachten, während Pferdekutschen über das Pflaster fuhren. Eine Bootsfahrt auf den Kanälen bot anschließend eine ganz andere Perspektive auf die Stadt und führte vorbei an alten Brücken, Kirchen und gepflegten Backsteinhäusern.
Auch kulinarisch hatte der Aufenthalt einiges zu bieten. Belgische Waffeln, Pommes und natürlich die berühmte Schokolade waren an vielen Ecken erhältlich. Am Abend sorgten die beleuchteten Fassaden und die Spiegelungen im Wasser für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Trotz der vielen Besucher wirkte die Stadt nie hektisch.
Das Wetter war überwiegend angenehm, mit milden Temperaturen und gelegentlichen sonnigen Abschnitten. Insgesamt war der Aufenthalt in Brügge sehr entspannt und abwechslungsreich – eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte und Genuss.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Soweit die komplett KI-generierte Beschreibung der Tagestour nach Brügge vergangene Woche! Mein Prompt: „Beschreibe eine Tagestour nach Brügge vergangene Woche!“
Der Einsatz von KI im Journalismus wird derzeit heiß diskutiert (pro z.B. Berliner Zeitung, Springer-Presse; contra: SZ, FAZ uvm.)
KI und die neuen Grenzen im Journalismus. taz.de, 16.6.2026
Jetzt meine Version (evtl. sogar mit Rechtschreibfehlern):
Unser Navi führte uns in ein Parkhaus nahe der Liebfrauenkirche. Als wir aus den „Tiefen“ auftauchten, standen wir gleich in einer der wunderschönen Gassen Brügges, die uns tatsächlich vier- oder fünfhundert Jahre zurück führten.

Spätestens als wir die Katelijnestraat erreichten, war uns klar: Wir sind nicht die einzigen, die so denken. Bei dem blauen Himmel und milden Temperaturen war die Stadt voller Touristen.


Vorbei an einer Kette von Schokoladenläden, Fritten-Restaurants und Waffel-Cafes (manchmal alles in einem) gelangten wir zum Eingang der Liebfrauenkirche. Deren Inneres – halb Museum, halb Gotteshaus – war ein schöner Rückzugsort. Die weltberühmte Marmorstatue „Madonna mit Kind“ von Michelangelo verpassten die meisten Besucher. Gut für uns, so konnten wir sie in Ruhe genießen.


Viel Kultur macht hungrig, wir suchten nach einem wenig frequentierten Lokal für belgische Fritten – und fanden wundersamer Weise eines im Gewühl. Zurück zum Parkhaus und bereit für einen zweiten Besuch tags drauf.
So viel in Kürze aus eigener „Feder“ (schöne antike Metapher).
Ich bin froh, mit dem Ruhestand der Diskussion von KI in Redaktionen entgangen zu sein. Die Konsequenzen für wissenschaftliche Veröffentlichungen sind noch gar nicht absehbar. Wer beim Texteschreiben KI-kritisch ist, sollte dennoch nicht als „Maschinenstürmer“ verunglimpft werden. Für Standard-Nachrichten (z.B. von Agenturen) mag man KI einsetzen (sie kann z.B. Texte verkürzen oder schnell zusammenfassen), aber das sollte der Leser in einer Fußnote erfahren.
Für alle anderen Texte – übrigens auch Reden, Grußworte, Pressemitteilungen, Rezensionen – sollte gelten: entweder stammt sie aus originärer Hand eines menschlichen Autors oder ist mit „KI generiert“ gekennzeichnet. Dann kam man sich wenigsten deren Lektüre sparen.
PS.: WordPress bietet übrigens KI-generierte Podcast-Versionen der Blog-Beiträge an. Hier der zu diesem Beitrag. Urteile selbst!
Entdecke mehr von Full Circle
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
