Ich habe immer wieder darüber nachgedacht, wie ich unsere Garage anders nutzen kann als den Autos eine trockene Zuflucht zu bieten. Mir schwebte ein Wellness-Bereich mit Sauna, Whirlpool und ein paar Fitnessgeräten vor. Strom- und Wasseranschlüsse sind vorhanden, Abfluss auch. Die Garagentür würde ich dann gegen eine Wand aus bunten Glassteinen ersetzen, samt Zugangstür von Außen. Gegen eine kleine Gebühr könnten die Nachbarn vorbeikommen. Wäre ich auch nur in Ansätzen handwerklich begabt (gewesen)…


Heute brachte mich ein Artikel der New York Times – eine Zeitung mit neuen tollen Ideen, für die es in Deutschland kein Publikum gäbe – wieder auf diese alte Idee.
Im Artikel wird beschrieben, wie Hausbesitzer in Houston ihre Garagen, die auf den Fotos genauso aussehen wie meine, als Partyraum oder Kunstatelier nutzen: Kreativität und Chaos gehören dabei zusammen. Eigentlich ist das überhaupt nicht mein Konzept von „Raumgestaltung“ – aber vielleicht sollte ich mit post-70 einmal loslassen. So habe ich bei der Planung für den Treppenlift die Verlängerung in das Kellergeschoss gleich mitbestellt.




Im benachbarten Kellerraum lagern die Terrassenmöbel. Warum die rausstellen, wenn die Garage sowieso der kühlste Raum im Haus ist? Globale Erwärmung, Du kannst kommen. Ein „Feldbett“ steht dafür seit 30 Jahren ungenutzt herum – man weiß ja nie, ob Soldaten vorbeiziehen, die ein Nachtlager benötigen. Außerdem liegt ein riesiger dunkelblau gemusterter Jute-Teppich (!) aus Bangladesch auf einem Tischchen, seit 1990 nicht mehr ausgelegt. Hier harren viele kreative Nutzungsideen.
Gut, die Koffer, das bisschen Werkzeug und die völlig redundante Weihnachtsdeko im schwarzen alten IKEA-Schrank müssten entsorgt oder verlagert werden. Auch die Reststeine von der Terrassenpflasterung könnten irgendwie genutzt werden. Ansonsten, es gibt ja schließlich den Garage Sale.
Ich habe übrigens meine Bots gebeten, den Traum bildlich umzusetzen: links die WordPress K.I., rechts ChatGPT – mit fast wortgleichen Prompts.


Es fehlen nur die Massage-Liege und der kleine Brunnen mit Buddha und Öllämpchen davor. Na, dann kann es ja losgehen. Aber schon sehr Deutsch, isn’t it?
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Also eine gutsortierte Bar fehlt da noch … also nur für die Freunde natürlich … oder den Soldaten
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Du hast den richtigen Blick. Nach der Sauna ein Weizen, oder für den Soldaten einen Vodka. Wird eingeplant 🙂
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