
In der Lobby unseres Hotels gibt es die Aufladestation für einen kleinen Roboter. Er sei für den Zimmerservice zuständig, erfuhr meine Frau, als sie nachfragte. Ob er anklopfen könne? Nein, er rufe per Telefon an, wenn er vor der Tür stehe.
Das Hotel hat auch gleich eine Idee, wie man den kleinen Kerl noch nutzen könne: als Weihnachtsmann.

Überhaupt bringt uns Macau zum Schmunzeln. Ich hatte das Hotel bei der Buchung um einen ruhigen Flur gebeten. Wir erhielten ein Zimmer auf dem 13. Stock und genießen angenehme Ruhe, obwohl das Hotel voll ist. Ein Hoch dem Aberglauben, das Zimmer 1313 wird sicherlich jederzeit frei sein.

Aber es ist ja der zweite Advent. Im durch und durch katholischen Macau kann man der Saison nicht entgehen. Vor der Kathedrale ist eine große Krippenszene aufgebaut. Ich frage mich, wie die chinesischen Besucher den Stall in Bethlehem einordnen: Warum konnte das Paar nicht einfach ein Zimmer im Casino-Hotel nehmen, mögen sie sich wundern.

Ansonsten versetzt die Gegend um die Kathedrale den Besucher 1:1 nach Lissabon.



Bei dem Foto unten nicht auf den Vordergrund achten (ein schönes Cafe-Restaurant im Besitz eines australisch-portugiesischen Paares), sondern auf den Hintergrund: zwei aufgeblasene Weihnachtsmänner flüchten am Bambusgerüst aufs Dach.

Wir sind den steilen Weg zum Fortaleza do Monte hoch geklettert – für mich ein Kardio- und Muskel-Check – und konnten den Blick über die Stadt richten.



Zum Glück löste sich die Frage, wie ich wieder hinunter komme, durch den Tipp eines Getränkeverkäufers: Im Inneren des Museums gäbe es Rolltreppen im Fels eingehauen, die hundert oder mehr Meter Höhenunterschied bis zur St. Paul’s Ruine zurück legten. So wars und ein Taxifahrer brachte uns von dort zurück zum Hotel. Es blieb noch Restenergie, um uns abends ein wenig Nightlife zu gönnen.

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Tolle Bilder und Eindrücke und habe wieder was dazugelernt.
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