Wir sind heute von Macau nach China eingereist. An der Grenzstation Portas do Cerco warf uns der Taxifahrer raus. Über die Grenze ging es in einem ununterbrochenen Strom von Menschen über einen Parkour von gut einem Kilometer. Die Beamten an den verschiedenen Kontrollstellen waren hilfsbereit und freundlich, die Einreise klappte problemlos – wir haben den China-Einreisestempel im Pass. Wegen der Koffer haben wir zum Hotel unweit des Bahnhof Zhuhai-Gongbei ein Taxi genommen – alles mit Händen und Füßen und Hilfe freundlicher Geister am Weg.

Der moderne Kopfbahnhof liegt direkt an der Grenze zu Macau. Von hier fahren die Schnellzüge in alle Metropolen Chinas. Nahverkehrszüge pendeln in das nahe Guangzhou (Canton). Im Hotel habe ich zum ersten Mal Alipay eingesetzt, das ubiquitäre Zahlungsmittel in China (es ist mit meiner deutschen Kreditkarte verknüpft). Man kann es selbst bei kleinsten Beträgen nutzen, China sei eine cash-less society sagte man uns an der Rezeption.


Wir fahren morgen früh mit einem Hochgeschwindigkeitszug ins Landesinnere, nach Guilin. Dafür mussten wir nochmals zum Bahnhof, um die in Deutschland bestellten Fahrkarten ausdrucken zu lassen. Auch das klappte problemlos. Über VPN im Handy sind die deutschen Webseiten und -dienste zugänglich und das WLAN im Hotel gibt den Zugang auf WordPress frei. Ein Tag voller neuer Lernerfahrungen!
Der D1888 bringt uns morgen in weniger als 4 Stunden nach Guilin, mit dem Auto bräuchte man für 600 km fast die doppelte Zeit.


Der Wecker klingelt um 5 Uhr, das ist 10 Uhr abends deutscher Zeit. Jetzt noch ein Tsingtao-Bier auf dem Hotelzimmer – China here we come!

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Toll, wo ihr euch herumtreibt
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