Diesmal hat es geklappt: Ich stand mit schwerer Einkaufstasche in der Einfahrt, mein Nachbar erzählte vom jüngsten Andalusienurlaub – da gingen die Sirenen los. Zeitgleich schlugen unsere Handys Alarm, eben so die Smartwatch an seinem Arm. Ein Heidenlärm um uns herum.

Wer hätte das gedacht: In den früheren Jahrzehnten war das als „Atomalarm“ bekannt – ein nuklearer Sprengkörper unterwegs zu uns. Jetzt also üben wir das wieder – für alle denkbaren Fälle. Drohnenschwärme im Anflug, Hyperschallraketen, ballistische Geschosse.
Wieviel Zeit bleibt uns für den Sprung in den Keller? Hilft das überhaupt? Oder geht die Sirene auch bei den „leisen“ Bedrohungen: Viren oder Gift als Waffen. In diesen Zeiten ist alles denkbar. Starkregen und Flutwellen, Lava und pyroklastische Ströme, Taifune oder Zyklone im Anmarsch, Sonnensturm – die Attacken der Natur fallen vielleicht auch unter dieses Alarmsignal. Mal sehen, wie oft wir den Sound noch ertragen müssen.
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Na hör mir auf … ich hatte die Familie vorgewarnt … aber selbst wenn die alle unterwegs sind, liegt hier einiges an smarten devices rum und bescherte mir im Homeoffice ein großes Hupkonzert … 😉
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Kann ich mir bestens vorstellen.
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