Wir haben nicht die One day, three countries-Tour gebucht, auch nicht die Elefanten-Safari oder das Rafting in den Bergen. Stattdessen bewegen wir uns gemütlich im selbst-gesteuerten Auto durch die Provinz, mit ausgezeichneten Straßen und zivilem Verkehr.


Heute – wieder ein so unverschämt frühsommerlicher Tag mit blauem Himmel – fuhren wir Richtung Südosten. Gleich hinter der Stadtgrenze beginnt eine Landschaft aus Kegelkarst und Reisfeldern, ein ganzes Netz von vierspurigen Straßen durchzieht die Region. Manche Kreuzungen haben Ausmaße wie im Mittleren Westen der USA. Wir folgten ein Stück dem Asian Highway (AH) 3, auf der Suche nach Wats und einem Restaurant im Reisfeld. Beides fanden wir.



Google half uns wieder bei der Suche nach einem Restaurant der etwas anderen Art. Wir wurden fündig bei einem Familientreff auf einem Dorf, das sich auf Fleischspezialitäten mit hausgemachter Traubensoße spezialisiert hatte (und dazu selbst hergestellten Traubenschorle servierte). Den Neujahrsschwur des geringeren Fleischkonsums mussten wir heute vorübergehend „stornieren“ (aber es war ja auch schon laut Rechnung der 7.1.2567). Mehr als 500 Jahre haben wir also schon durchgehalten.


Am Ende der Woche im Goldenen Dreieck fragen wir uns, wann überwintern wir regelmäßig hier. Wir wären nicht die Ersten, die diese Idee haben. Morgen geht es nach Chiang Mai und von dort zurück ins schwül-heiße Malaysia. Immer noch besser als die Wintertage daheim.

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Wat‘n Ding. Den Gedanken, des Senioren Überwinterns hatte ich hier in Indien auch gestern 😉
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