Alleine in unserer kleinen Milchstraße sind Milliarden herrenlose Planeten unterwegs, schreibt die New York Times. Sie ziehen als rogue worlds durch die Galaxis. Jeder auf unserem Planeten kann einen für sich haben. Ich habe gleich einen in Besitz genommen.
Mein Nachbar ist der Planet vom kleinen Prinzen, wir besuchen uns zuweilen. Der kleine Prinz hat eine Blume, um die er sich kümmern muss, und eine Lampe, die wegen des schnellen Tag/Nacht-Wechsels von einem Wächter dauernd an und aus geschaltet wird.


Mein Planet hat einen großen alten Baum, in dessen Schatten mein kleines Haus steht. Durch seine Äste scheint zuweilen der Planet des kleinen Prinzen.


Vor ihm halten ein Maulwurf und ein Frosch Wache. Auf dem Planeten ist Platz für eine Windmühle und einen Blumengarten. Eine Drohne bringt immer mittags Essen und Wasser vorbei. Einmal die Woche bestelle ich eine Flasche Wein dazu. Die Drohne nimmt auch Briefe für den kleinen Prinzen mit. Wir warten, bis der Planet mit der blauen Blume vorbeikommt. Alle sehnen sich nach ihr.

Ich habe den Planeten golden und blau anstreichen lassen, damit man ihn leichter findet. So ziehen wir unsere Bahn im All. Die anderen kreisen um Sonnen, meinen Planeten engt das zu sehr ein. Im Übrigen, er ist kein Schurke. Er ist mein Zuhause und wenn es kalt wird, schalte ich die Wärmepumpe ein.
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Toll, so ein Planet
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