Die New York Times gibt sich alle Mühe: aufwendige Recherchen zur Selbstbereicherung, Kommentare zur Grenze von Privat und Öffentlich. Alles vergebens: „Nobody cares!“ hat der Herrscher konstatiert.
„Ausmaß der Korruption Trumps ist unfassbar“. BILD.de, 17.7.2026
Trump World’s Self-Enrichment. (Zusammenstellung von Beiträgen) New York Times, 29.5.2026
Bei uns musste ein Bundespräsident zurücktreten, dessen Verfehlungen und Ungeschicklichkeiten Peanuts dagegen waren. (Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff (Archiv). Landeszentrale für Politische Bildung BaWü) Bei den Blauen fangen schon vor der möglichen Machtübernahme die Geschmäckles an, die sie anderen Parteien unterstellen. Da blüht uns was.
In den USA hingegen herrschen andere Dimensionen: Reichwerden, Bereicherung scheint der Antriebsmotor der Weltmacht und deren Wirtschaft. Was sonst macht rohen Kapitalismus aus? Von wegen res publica – als Sache Aller – wer an die Honigtöpfe kommt (durch Wahlen irgendwie) kann sich bedienen. Das hat man sonst Bananenrepubliken unterstellt.
Alle Erfahrungen zeigen: Korruption ist sehr viel zersetzender als manch andere politische Aktion. Für die finden sich ab und an Mehrheiten. Korruption aber frisst sich in die Gesellschaft hinein und zerlegt sie in sich bekämpfende Machtgruppen. Nullsummen-Spiel: mein Gewinn ist dein Verlust.
Damit hört ein Staatswesen als res publica auf zu bestehen. Es verwandelt sich in eine Kleptokratie, ja in eine Feudalherrschaft.
Aber das scheint das Publikum nicht zu stören: good busniness als Politik, das erscheint doch als Erfolgskriterium! Smart vs. Loser.

Titelfoto: B747 eines orientalischen Landes, jetzt die neue Airforce One. pexels.com
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Also was ich nicht verstehe ist: wenn man demokratisch gewählt wird und unter der Haube seine Kassen füllt, ist das falsch und noch falscher, aber nun ja. Aber dieser Präsident macht es ganz offen, alle können zusehen, er spricht sogar drüber
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