Von Patagonien bis Nunavut: „Alles uns!“

„Leute, Leeeuuute! Ruhe bitte. Ich sags immer wieder, wir sind die Besten. Echt, die Besten seit öööh seit dem die Pilgerväter mit Essen versorgt wurden. Sie haben überlebt, eben so gerade. Das darf nicht mehr passieren. Never ever.

Uns, uns also mir, gehört alles. Wir brauchen das für uns. Wie? Ja, es wurde uns gestohlen. Ungerecht, sehr ungerecht. Traurig. Keiner hat was dagegen gemacht. Schon gar nicht Baiden. Man ist mit uns Schlitten gefahren, so ungerecht. Ausgenutzt wurden wir, von allen. Ja, von allen. Sie haben uns den Besitz vom Leib gerissen.

Stattdessen kamen Mörder, Kriminelle, sehr schlechte Leute. Uns vergiften sie mit Drogen, sie flößen sie uns ein wenn wir schlafen. Einfach so, schaut Euch nur Chicago an.

Wir haben das beste Militär der Welt. Brilliant, was geleistet wurde. Aus dem Schlafzimmer, sag ich Euch. Ich habs gesehen, am Fernsehen. War eine klasse Show. Good TV.

Ich hab mit der Vize telefoniert: Wir wollen nur den Boss und die Kontrolle übers Öl. Den Rest könnt ihr behalten – aber nicht weiter sagen. Alles bleibt wie es ist. Ihr habt das im Griff, habe ich Ihr gesagt. Wir sichern das ab, glaubt uns. Ach, was Demokratie – wird überschätzt. Ehrlich, komplett überschätzt. Vielleicht irgendwann mal. Muss aber nicht sein, bringt Unordung.

Also, Leute ist alles uns. Steht uns zu. Brauchen wir, damit es unserem Volk gut geht ha,ha, ha. Keiner kann uns was. Zum Teufel mit dem Rest. Ju, ess, Aei – Ju, ess Aei. Noch Fragen? Öhhh, Danke.“


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4 Gedanken zu “Von Patagonien bis Nunavut: „Alles uns!“

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