Wo kämen wir hin, wenn wir die flauschige Winterjacke in der Fußgängerzone durchschneiden und eine Hälfte dem Bettler am Supermarkt schenken. Es gibt doch Temu. Okay, im vierten Jahrhundert ging das noch. Da konnte ein römischer Legionär sein Gewand halbieren – und wurde Heiliger. Heute wäre das eine Zumutung: Es gibt Bürgergeld und Street Workers, die mögen sich kümmern.
Überhaupt teilen: austeilen immer, verteilen ja schnellstens. Aber einfach nur teilen? Altmodisch. Dabei könnten einige der neuen „Legionäre auf stolzen Pferden“ locker die Hälfte abgeben – und würden es gar nicht merken. Bei einem von ihnen würde die Hälfte (!) reichen, um den Bundeshaushalt für ein Jahr zu finanzieren. Das wäre mal ein Zeichen: Wir würden den 11.11. sofort Sankt Elon aus San Mateo widmen und Dankgottesdienste feiern. Und ein roter Tesla würde die Laternenumzüge anführen. Oder?
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Allerdings ist die Kleidung heutzutage auch dermaßen billig (aber mit hohen Kosten für die SchneiderInnen) gemacht, dass man eine zweigeteilten Mantel ohnedies gleich wegwerfen kann, weil sich alles in Fäden zerlegt 🙄 und man damit wirklich niemanden mehr wirklich gegen Kälte behilflich sein könnte. Aber die Berge an Kleidung, die raus muss aus dem Schrank wäre natürlich da, aber verschenken, wenn man es auch online verkaufen kann ….
Ein Graus, wenn ich mir vorstelle, wie sich dann Kindergartenkinder als Elon verkleiden müssen …. aber sonst eine lobenswerte Idee
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Stimmt, der Kleidungsvergleich hinkt an allen Ecken und Enden. Heute hätte Teilen andere Formen. Ja, beim heiligen Elon graut es einem wirklich.
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