Bei allen akuten Krisen gilt es die langfristige Perspektive nicht aus dem Blick zu verlieren. Dies trifft für Jeden privat zu, wie für die globale Gemeinschaft. Da ist es gut zu lesen, dass die Bundesregierung einen globalen Fonds mit 1 Mrd. € auffüllt, aus dem Vorsorgeprogramme zur Verhinderung prävalenter Infektionskrankheiten in armen Ländern finanziert werden. Zitat:
Der 2002 gegründete Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria ist der größte multilaterale Zuschussgeber im Gesundheitsbereich für ärmere Länder. Er finanziert sich aus Mitteln von Regierungen, Stiftungen und privaten Gebern. Nach eigenen Angaben investierte er bisher rund 70 Milliarden Euro in 100 Staaten. Aktuell läuft die achte „Wiederauffüllrunde“, bei der Geber neue Mittel zusagen können.
Eine Milliarde Euro gegen Infektionskrankheiten. tagesschau.de, 12.10.2025
Webseite The Global Fund, Genf
In Zeiten, in denen die USA nach der Abschaffung von USAID als Geldgeber ausfallen, ist das ein starkes Zeichen gegen die Trump-Regierung. Bravo, Frau Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Nebenbei, es ist nur 1 % der Ausgaben fürs Kämpferische. Ein Tweet von Trump am Freitag (10.10.25) löschte gleich 800 Mrd. US$ allein vom Marktwert der Techfirmen aus – und die Börsenwerte verloren 2 Billionen US$. Da sind die Entwicklungsausgaben nur „Krümmel“ vom Tisch der Reichen (Länder).
Und auch das klingt gut:
Foto: Plakat an einem Lichtmast in Gangtok (Sikkim), 1995
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