Wenn die Unterwelt das Essen kocht

Unser Ziel war heute die Furnas Caldera und auf dem Weg dorthin eine Teeplantage. In der Caldera dampft und brodelt es, mitten zwischen den Siedlungen.

Die Bewohner leben nicht auf, sondern im Vulkan. Und sie machen das Beste daraus, zum Beispiel Essen.

Unser Mittagessen heute war 24 Stunden vorbestellt, so lange braucht die Geothermie zum Kochen. Dafür fällt keine Stromrechnung an.

Ach, hätten wir alle einen kleinen Vulkan im Garten. Und ein Urmel zum Kochen.

Gut gekocht, lieber Vulkan!

Am Vormittag hatten wir die Teeplantage Cha Correana besucht.

Man fühlte sich nach Ceylon oder Darjeeling versetzt, oder nach China. Denn genau von dort kam der Tee über Macau auf die Azoren. Und auch die chinesische Bezeichnung Cha wurde ins Portugiesische übernommen. Cha (oder in Abwandlung Chai) ist das Wort für Tee im Rest der Welt in Dutzenden von Sprachen, von Japan, über Thailand, Indien, Persien und die Türkei. Chai Latte, jene schicke Italienisch-globale Version, hat sich bei uns durchgesetzt – wer trinkt schon Milchtee?


Redaktion im Homeoffice (links) und Außenreporterinnen (rechts)


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4 Gedanken zu “Wenn die Unterwelt das Essen kocht

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