Rund um den Globus geht es rund. Jeder bereitet sich auf den Krach mit Trump vor und lädt den Köcher mit Pfeilen. Unter den Schlagzeilen heute: US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Netanyahu. Der ICC hatte es „gewagt“, Griechenland, Italien und Frankreich zu kritisieren, dass sie die Maschine mit dem Ministerpräsidenten in ihrem Luftraum nicht zur Landung gezwungen haben, wie es das Rom-Statut vorsieht. Da geht noch was.

Und die New York Times hat aus „gut informierten Kreisen“ in Brüssel erfahren, dass (und wie) die EU Gegenmaßnahmen plant (es gibt eine Trump Taskforce!). Gut, dass wir die EU haben.
Der Widerstand geht auch anders, wie die Schlagzeile von Deutsche Welle online belegt.

Langsam geht es auch auf den Straßen in den USA los. Wenn der Winter erst einmal vorbei ist, im „blauen“ Nordosten. Die Partei der Demokraten fängt klein an: Ich bin aus unerfindlichen Gründen im E-Mail-Verteiler der Demokraten. Nach dem zu Jahresbeginn das Bombardement mit Spenden-Mails aufgehört hatte, ging es neulich wieder los. Ken Martin, der neue Parteivorsitzende (genauer: Vorsitzender des Democratic National Committee, DNC), meldete sich mit seinem Tag 1-Programm:
It’s Ken Martin — and I’m honored to be stepping into a new role as chair of the DNC. I firmly believe that if we’re going to be a national party, we need to compete everywhere, in every place, every election, and at every level of government. And I’m looking forward to building a Party that will do just that. If you’re ready to join me, I hope you’ll consider making a contribution to support the DNC today: CONTRIBUTE $5 usw. usw.
Statt einer politischen Großoffensive geht es los mit dem Aufruf, 5 Dollar zu spenden. Na ja, auch die Milliardäre an den Machthebeln haben mal klein angefangen.

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