Ein Handy und ein E.V.

Als unsere Tochter klein war, schrieb sie auf einen Wunschzettel: „Ein Tintenkiller und ein Pferd“. Vielleicht unterhält ja die Firma, die Tintenkiller herstellt, auch ein Pferdegestüt. So ähnlich muss man sich das bei Xiaomi vorstellen: Die bauen Handys (ich habe eins) – eine deutsche Edelfirma liefert immerhin die Kameras in dem Ding – und neuerdings PS-starke Elektroautos (E.V. = Electric Vehicles).

Quelle: https://guidantech.com/introducing-the-xiaomi-13t-and-xiaomi-13t-pro-everything-you-need-to-know/

Die Bangkok Post berichtet heute, dass der Prototyp eines „Chinese electric vehicle has set a record lap time at Germany’s gruelling Nurburgring track, its maker Xiaomi said on Tuesday, just hours before a company event expected to reveal the production model of the car.“

Chinese EV sets German test-track record. Xiaomi, best known for smartphones, aiming higher with electric vehicles. Bangkok Post, 29.10.2024

Ausgrechnet auf unserem guten alten Nürburgring fährt das Auto eines chinesischen Handy-Herstellers einen Streckenrekord. Oh welche Demütigung in diesen Zeiten! Ich sehe schon den Werbetext „Xiaomi. SU7 – Tested on German Race Course.“

Quelle: https://autobuzz.my/2024/10/29/xiaomi-su7-ultra-prototype-is-the-fastest-4-door-to-lap-the-nurburgring-but-it-wont-really-count/

Vielleicht könnte VW ein solar-betriebenes Volks-Handy entwickeln, wenn es mit den Autos nicht mehr so läuft. Jeder Handykäufer bekäme ein Auto gratis dazu. Heute kann man auf den Wunschzettel schreiben: Ein Handy und ein Elektroauto – zu Weihnachten.

P.S.: Das ist keine Werbung! Ich erhalte keine Gegenleistung und es gibt viele gute Handymarken, die keine Eletroautos bauen. Okay?



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4 Gedanken zu “Ein Handy und ein E.V.

  1. 😅😅
    Die Tochter war realistisch: Pony wünschen sich viele kleine Mädchen, Pferde nur die, die es ernst meinen. Und mit 18 kann sie eine Zahl und „stärke“ ergänzen, wenn man sich jetzt Autos auch schon per Wunschzettel erhoffen darf 😉

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  2. Die deutschen Autobauer werden sich noch umschauen… Und ganz ehrlich, auch wenn es traurig um die all Arbeitsplätze ist… ich bin dagegen, ihn zu helfen. Sie müssen sich in Transformation stellen, sonst machen halt die Chinesen.

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    1. Wenn im Werksschutz so viel verdient wird, wie ein Juniorprofessor an einer deutschen Universität oder wenn ein Lehrling am Mittellandkanal so viel verdient wie Redaktionsvolontär mit abgeschlossenem Studium, und wenn der Osten Niedersachsens mit WOB-Nummenschildern rumfährt (übers Werk günstig geleaste Autos, auch für alle Verwandten), dann ist noch viel Luft. Immerhin hat der VfL Dortmund aus em Pokal geworfen, es gibt noch Hoffnung. 🙂 🙂

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